Wir Menschen scheinen oft eine Weile  zu brauchen, mit neuen Erkenntnissen und Errungenschaften maß- und sinnvoll umgehen zu können.

Nehmen wir die nicht mehr ganz neue Erfindung des Fernsehens: Seit 2 Generationen macht eine breite Bevölkerungsschicht kaum noch das, was sie seit Menschengedenken getan hat – und das sind immerhin mehrere hunderttausend Jahre:

abends, nach dem Tageswerk, zur Ruhe zu kommen und zu verarbeiten, sich gewissermaßen zu „entleeren“, um neue geistige und seelische Kraft zu schöpfen, zu gesunden.

Stattdessen tun wir das Gegenteil, lenken von uns selbst ab und füllen uns mit zusätzlichen Informationen und Impulsen.

Ich erinnere mich an die Faszination alles Neuen gegenüber in den frühen 60er Jahren, die selbst in der Lage war, Urinstinkte und Intuition aushebeln: industrielle Babynahrung konnte sich gegenüber herkömmlicher Muttermilch behaupten.

Die Liste der scheinbaren „Unmöglichkeiten“ ist lang und die Folgen werden immer drastischer: ein bisher nie gekanntes Ausmaß an Wohlstand geht einher mit einem bisher kaum bekannten Grad an und Depression, Orientierungslosigkeit und Krankheit.

Die dafür ausgegeben Unsummen scheinen statt zu helfen und zu heilen die Tendenzen noch zu verstärken, denn sie müssen ja erst einmal erwirtschaftet werden, was weiteren Stress erzeugt. Zudem bringt der Fokus auf pharmazeutische Erzeugnisse immer mehr Belastungen für das KörperGeistSeele-System mit sich.

Erfreulich ist aber auch, dass sich immer mehr Menschen besinnen und sich bewährter Methoden  bedienen. Und die müssen  nicht immer neu oder kostspielig sein.

Babies brauchen viel Körperkontakt (und der Mutter tut es auch gut)

Singen tut gut, auch das „Besingen“ eines Körpers http://tongala.de/besingen.html

Natürliche Lichtquellen tun den Augen gut (und Neonlicht überhaupt nicht!)

(Bewusstes) Nichtstun ist Balsam für die Seele

„New Economy“-Bewusstsein: kinderleicht, wenn man sich darauf einlassen kann. Einfach nur die Prioritäten verändern: statt Gewinn-Maximierung den Menschen in den Mittelpunkt stellen, und alles weiter (Gute) ergibt sich.

Den eigenen Rhythmus erkennen, ihn leben und genießen

Beten tut gut (und hiermit ist nicht der Bezug zu einer Religion oder Gott gemeint, sondern als Grundeinstellung, die mit Dankbarkeit bzw. Fürbitte zu tun hat)

Tanzen (Lieblingsmusik auflegen und dem Körper erlauben, sich dazu zu bewegen)

Eine positive Grundeinstellung

Sich Zeit nehmen für Sex

Lachen (einfach so, es braucht keinen Grund dafür)

Fußbäder und Fußmassage

Sich öfter in die Arme nehmen

Sich selbst und andere loben

“Liebe geht durch den Magen“: gute Hausmanns-Kost,  gutes Wasser, gutes

Kauen, langsames Essen

Eine neue Ökonomie: statt Gewinnmaximierung steht das Wohl des Mitarbeiters im Vordergrund

Gesundes Heizen und die Heilkraft offener Feuer

Frische Luft, so viel und so oft wie möglich in die Natur sein

Schlafen auf einer nicht-weichen Unterlage aus natürlichen Materialen (Futon/Stroh/Latex)

„Es gibt keine schwierigen Kinder, sondern nur schwierige Eltern“

Biologisches Bauen mit natürlichen Baustoffen

Erneuerbare Energien (Bodenwärme, Wind, Sonne)

Die Natur wird nicht mehr „besiegt“ sonders wir verstehen uns als Teil von ihr und lernen von ihr

Die Einbeziehung natürlicher Heilmethoden

Biologische Vollwerternährung  (oft weniger eine Sache des Geldbeutels als der Prioritäten)

Das Verspeisen unserer Mitbewohner dieses Planeten, der Tiere,  ist seit der Einführung der Landwirtschaft nicht mehr nötig und wird zunehmend als barbarisch und ungesund für alle Beteiligten erkannt. Schwer? – Überhaupt nicht! Sich einfach innerlich bereit erklären, irgendwann keine Leichenteile (also Fleisch) mehr zu essen. Nichts ändern! Nur schauen was darauf hin passiert!

„Es ist nicht genug zu wissen – man muss es auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen – man muss es auch tun                                                                                             Johann Wolfgang von Goethe

 

„Die Wiederentdeckung des Lebendigen